
Der stille Kurzschluss – Teil 3-1
Wenn die Konserve zur Falle wird
In den ersten beiden Teilen habe ich beschrieben, wie ich durch Zufall und Intuition auf eine völlig neue Sichtweise auf Gesundheit gestoßen bin. Und wie ich zum ersten Mal begann, gezielt mein eigenes Körpersystem zu messen und zu beobachten. Doch was ich als Nächstes herausfand, überstieg all meine Erwartungen.
Die ersten echten Messwerte
Nachdem ich gelernt hatte, meine Körperflüssigkeiten – Urin und Speichel – mithilfe eines einfachen RBTI-Testgeräts zu analysieren, standen plötzlich konkrete Zahlen vor mir. pH-Werte. Leitfähigkeit. Zucker. Tote Zellen.
Ein Gefühl von Kontrolle keimte in mir auf. Endlich nicht mehr blind. Ich konnte beginnen, die Sprache meines Körpers zu verstehen. Und: Ich konnte vergleichen. Also bat ich meinen Bekannten, bei dem ich mir bereits Unterstützung geholt hatte, um eine Einschätzung meiner ersten Messungen.
Die Rückmeldung ließ mich sprachlos zurück: „Du hast eine extreme Salzüberlastung.“ Der Messwert für die Leitfähigkeit, also der Salzgehalt, war so hoch, dass er außerhalb der Messskala lag. Ich sollte die Probe verdünnen und mit einem Umrechnungsfaktor arbeiten. Das tat ich. Und kam auf einen Wert, der fünfmal höher war als der Idealbereich. Kein Wunder, dass mein Körper rebellierte.
Der zweite Schock: Wir sind nicht allein
Was mich dann noch mehr erschüttert hat: Als ich dieselben Tests bei einem Bekannten durchführen durfte, zeigte sich ein noch dramatischeres Bild. Seine pH-Werte lagen außerhalb jeder Tabelle. Die Leitfähigkeit jenseits von Gut und Böse. Ich begann zu begreifen: Das betrifft nicht nur mich. Vielleicht ist das ein stilles Problem, das viele Menschen in sich tragen, ohne es zu wissen.
In meiner Suche nach der Ursache stieß ich immer wieder auf einen Punkt: die Salzquelle. Ich fragte mich: Welche Art Salz nutze ich eigentlich täglich in meiner Küche? Und könnte sie die Ursache sein für die entgleisten Werte?
Die unsichtbare Ursache
Ich erinnerte mich: Vor einiger Zeit hatte ich in einem anderen Land ein großes Paket Meersalz gekauft. Sah schön aus. Sie war fein, weiß, sauber. Auf der Verpackung stand, das Salz sei „natürlich“. Ich hatte nie hinterfragt, ob es sich von anderen Salzen wirklich unterscheidet. Doch mein Körper gab mir jetzt eine eindeutige Antwort.
Ich begann, gezielt zu experimentieren. Das Meersalz wurde aus meinem Alltag entfernt. Und prompt: Die Messwerte sanken. Ein einfaches Tagebuch dokumentierte die Mahlzeiten, was weggelassen wurde und wie sich das auf die Messwerte auswirkte. Der Zusammenhang war eindeutig.
Eines Tages nahm ich ein altes Glas eingekochte Bohnen aus dem Keller. Selbstgemacht. Vor Jahren. Ich probierte nur eine kleine Portion. Und am nächsten Tag: Der Salzgehalt im Test schnellt in die Höhe. Wieder Meersalz. In den Konserven. Ich fing an, meine Vorratskammer mit anderen Augen zu sehen.
Die zerstörerische Kraft falscher Salze
Was ich zu diesem Zeitpunkt bereits wusste: Unser Nervensystem funktioniert elektrisch. Wie in einem komplexen Stromkreis sendet das Gehirn Signale durch Nervenbahnen an Organe, Muskeln, Drüsen. Damit diese Impulse korrekt ankommen, brauchen Nerven eine isolierende Hülle – die Myelinscheide.
Doch durch zu hohe Konzentrationen bestimmter Salze – vor allem Magnesium- und Kaliumverbindungen, die in Meersalz im Übermaß enthalten sind – wird diese Isolation gestört. Wie bei einem Stromkabel ohne Gummi. Es kommt zum Kurzschluss. Steuerimpulse vermischen sich. Organe arbeiten nicht mehr synchron. Die Körperchemie entgleist.
Kein Wunder, dass ich Müdigkeit spürte. Kein Wunder, dass der Schlaf schlecht war, die Verdauung langsam, der Antrieb minimal. Mein innerer „Stromkreis“ war gestört.
Was ich begann zu tun
Ich suchte mir eine echte Steinsalzquelle. Kein Industrievertrieb, keine bunte Verpackung. Ich wollte Salz, das seit Jahrmillionen in der Erde lag, mit einem natürlichen Gleichgewicht der Mineralien. Ich fand eine große Salzgesteinsplatte, zerbrach sie, mahlte sie selbst, filterte grobe Teile aus.
Von da an begann ein neuer Abschnitt. Die Messwerte wurden besser. Ich trank mehr Wasser – kleine Mengen, aber regelmäßig, jede halbe Stunde. Ich gab dem Körper das Werkzeug, sich zu reinigen.
Aber ich wusste: Das ist erst der Anfang.
Im nächsten Teil erfahrt ihr:
- Wie der Körper auf die neue Salzquelle reagierte
- Warum viele Menschen das Gefühl von „keine Lust Wasser zu trinken“ falsch interpretieren
- Und wie sich das Energielevel innerhalb weniger Wochen dramatisch verändern kann
Bleibt dran.
Hinweis: Vitali hat eine Telegram-Gruppe aufgebaut, in der er eine umfangreiche Informationssammlung sowie persönliche Unterstützung bietet. Die Gruppe wird in russischer Sprache geführt. Der Link: https://t.me/topvitalikrbti1